Ich biete Moderation von Besprechungen, Klausuren, Pädagogischen Tagen und Konferenzen o.ä. mit Hilfe von open space an.

Open Space (englisch für „geöffneter, offener oder auch weiter Raum“) oder Open Space Technology ist eine Methode zur Strukturierung von Zusammenkünften, wo Menschen inhaltlich miteinander arbeiten wollen. Charakteristisch für open space ist – wie schon der Name sagt - die inhaltliche und formale Offenheit.

Moderation mit open space eignet sich für Gruppen von etwa 12 bis 2000 Teilnehmern.

Die Open Space Technology wurde in den USA von Harrison Owen um 1985 „entdeckt“ und ist inzwischen weltweit verbreitet. Nach jahrelanger Begleitung von Großveranstaltungen kam er zu dem Schluss, dass die wirklich interessanten Kontakte und Gespräche nicht während den definierten Arbeitszeiten, sondern innerhalb der Pausen stattfand. Nun entwickelte er mit open space eine Struktur, welche die „Pause“ und die Freiwilligkeit der TeilnehmerInnen zur Methode gemacht wird.

Open space schafft einen Raum, in dem viele Menschen selbstorganisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Es gibt keine vorgegebenen einzelnen Themen. JedeR kann ein Anliegen, das ihr/ihm besonders am Herzen liegt, vorantreiben. Es gibt keine Tagesordnung, aber sehr wohl eine Struktur, innerhalb derer alle TeilnehmerInnen eine große Freiheit haben, ihre Inputs zu gestalten. Zu Beginn der Veranstaltung sind alle dabei, denn in den ersten 1 ½ Stunden entsteht die gesamte Arbeits- und Zeitplanung. Dann folgen alle dem, was für sie interessant und wichtig ist.

Mit opens space ist es möglich selbstverantwortlich zu handeln, wesentliche Aufgabenstellungen zu erörtern, Führung gemeinsam auszuüben, mit Unterschieden wertschätzend und ressourcenorientiert umzugehen und Handlungspläne zu erarbeiten und zu verabreden. Die Motivation, selbstorganisiert und selbstgesteuert anzupacken wird von der im open space entstehenden Synergie getragen und wandert in das alltägliche Arbeitsleben ein.

Strukturelle Merkmale einer open space Moderation im Überblick

• Zu Beginn der Veranstaltung entscheiden die Anwesenden selbst,
  woran gearbeitet wird.

• Es gibt keine vorgegebene, von anderen entwickelte Tagesordnung.
  Die Anwesenden selbst entwickeln ihre Tagesordnung und die
  Vorgehensweise im Rahmen des Gesamtthemas.
 
• Moderiert, geleitet, entschieden, priorisiert und inhaltlich gefüllt wird
  von den TeilnehmerInnen selbst.

• Bearbeitet wird nur, was wirklich dran ist.

• Gearbeitet wird in Arbeitsgruppen, deren Größe, Zusammensetzung,
  Arbeitsweise und Dauer die TeilnehmerInnen selbst bestimmen.

• Arbeitsergebnisse und Verabredungen aus den Arbeitsgruppen
  werden laufend protokolliert und sofort allen anderen zur Verfügung gestellt.

• Aus den Arbeitsergebnissen entsteht eine Dokumentation,
  die alle vor Schluss der Veranstaltung in die Hand bekommen.

• Um sich wirksam einzubringen und zu profitieren, ist die Anwesenheit
  über den ganzen Zeitraum erforderlich.

• Mit Überraschungen und Spaß bei diesem unkonventionellen
  Zugang zu inhaltlicher Arbeit ist zu rechnen!